Dendrochronologie





Das Wachstum der Bäume hängt mit den jährlichen Klimaschwankungen zusammen. Bei warmem und feuchtem Klima ent-stehen breite, bei kaltem und trockenem Klima schmale Jahrringe. Die Abfolge der Ringmuster ist deshalb wie ein unverwechselbarer Finger-abdruck der Zeit, in der sie entstanden ist.





1.

Neolithische Holzreste in der Siedlung Feldmeilen Vorderfeld

2.

Holzreste im Areal des römischen Gutshofes von Buchs ZH

3.

Aufbau eines Jahrringkalenders

Im Dendrolabor werden von jeder Einzelprobe die Ringbreiten gemessen, in den Computer eingelesen und in Kurven umge-wandelt. Ausgehend von Hölzern, deren Fälljahr bekannt ist, gelingt die Verknüpfung mit älteren Proben durch die exakte Übereinstimmung der Jahrringmuster. So werden die Wachs-tumskurven von Abertausenden von Hölzern zusammengesetzt. Die Anbindung immer älterer Jahrringsequenzen lässt eine Jahrtausende lange Kurve, einen eigentli-chen Jahrringkalender, entstehen. Man spricht hier von der Standardkurve, die mittlerweile von der Gegenwart lückenlos zu-rück bis gegen das Ende der letzten Eiszeit reicht.
Mit Hilfe des Computers wird die Wachstumskurve einer Probe mit der Standardkurve verglichen. Je mehr Jahrringe eine Probe aufweist, desto wahrscheinlicher ist es, eine übereinstimmende Sequenz zu finden. Wenn die beiden Kurven optisch und in ihren statistischen Massen sehr ähnlich sind, ist das Holz sicher jahrgenau datiert.

Links:
http://www.dendrolabor.ch
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