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Feldbegehung ist die älteste archäologische Prospektionsmethode.
Bei der Feldbegehung werden gepflügte Felder abgeschritten und ohne Hilfsmittel, nur mit dem geschulten Auge, nach archäologischen Strukturen und Funden, wie Scherben oder Feuersteinen, abgesucht. Die Oberflächenfunde geben dem Archäologen erste Informationen zum Alter und zur Art einer Fundstelle und allenfalls auch zu ihrer Ausdehnung. Zusammen mit anderen Fundzonen können mit der Zeit Aussagen zur siedlungsgeschichtlichen Entwicklung einer ganzen Region gemacht werden. Eine den Feldbegehungen ähnliche Methode ist die Geländebegehung, die vor allem in schwierigem Gelände, etwa in bewaldeten Gebieten, angewendet wird. Mit dieser Methode lassen sich von Menschen verursachte Geländeveränderungen wie Grabhügel, Ackerterrassen oder Hohlwege erfassen. Links: Allgemeine Informationen zur Methodik: http://www.harnser.fsnet.co.uk/walk2.html Feldbegehungsprojekt Lommatzscher Pflege D: http://www.archsax.sachsen.de/projekte/lom.html Die Wiederentdeckung einer antiken Stadt - Forschungsprojekt in Stratos GR: http://www.uni-freiburg.de/philfak4/ag/stratos/ |
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