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Weiach





Die zahlreichen archäologischen Fundstellen im Gemeindegebiet von Weiach zeigen deutlich, dass diese Landschaft aufgrund ihrer Lage am Rhein und ihrer vielfältigen Topographie seit dem Ende der letzten Eiszeit durch alle Jahrtausende hindurch ein wichtiges Siedlungsgebiet darstellte.
Im Bereich der Rheinterrassen wurden an verschiedenen Orten Feuersteininventare entdeckt, die mittel- bis jungsteinzeitlich datieren.
Im Areal „Hard“ entdeckte man 1855 sieben Grabhügel, von denen im Jahre 1866 drei untersucht wurden. In einem der Hügel fanden sich zwei Armringe mit spitzen Enden, ein tordierter Armring, ein zweinietiger Dolch sowie zwei Nadeln aus der Mittelbronzezeit. Beim Kiesabbau wurde im Areal „Hinder den Wisen“ im Jahre 2001 eine bronzezeitliche Siedlungsstelle angeschnitten. Bei den nachfolgenden Ausgrabungen kamen ein Grab, verschiedene Hausgrundrisse sowie ein gepflästerer Weg aus der Spätbronzezeit zum Vorschein.
Rund 1 km nordöstlich des Areals „Hard“ befindet sich ein römischer Wachturm am Rheinufer, dessen Fundament 1969 konserviert wurde, ein weiterer befindet sich weiter westlich im Areal „Leberen“/ „Heidenbuck“.
Beim Kiesabbau wurde 1979 ein frühmittelalterliches Gräberfeld entdeckt. Unter den Beigaben fand sich u.a. ein Sax.
Auf dem „Leuenchopf“ und im Areal „Äbnet“/ „Fasnachtflue“ sichern mächtige Befestigungsanlagen zwei Geländesporne, von denen letztere aufgrund der Funde mit Sicherheit schon in prähistorischer Zeit errichtet worden ist. Grabungen auf dem „Leuenchopf“ brachten Fundamente eines mittelalterlichen Rundturmes zutage.








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