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Seegräben





Nomadisierende Jäger- und Sammlergemeinschaften hielten sich schon in der Mittelsteinzeit an den Ufern des Pfäffikersees auf, Reste eines ihrer Lagerplätze sind bei der „Messikommer Eiche“ zum Vorschein gekommen.
Aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit liegen zahlreiche Einzelfunde von verschiedenen Fundplätzen vor. Zudem öffnete 1888 J. Messikommer einen Grabhügel im Areal „Bächtäler“/ „Höckler“ und fand neben verbrannten Knochen auch ein Steinbeil, was eine Datierung in die Jungsteinzeit nahelegt. In den Jahren 1911, 1942 und 1957 kamen im Uferbereich des Pfäffikersees Einbäume bzw. Teile von solchen zum Vorschein, die chronologisch nicht näher eingeordnet werden können. Oberhalb von Aathal befindet sich die sog. „Heidenburg“, eine mit zwei Wällen befestigte Anlage. Grabungen in der 2. Hälfte des 19. Jh. erbrachten Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit sowie der römischen Periode.
In römischer Zeit befand sich westlich des Weilers Ottenhusen ein Gutshof, von dem im 16. Jh. noch überirdisch sichtbare Ruinen zeugten. Beim Abbruch der Kirche von Seegräben im Jahre 1885 kamen römische Spolien (wiederverwendetes Baumaterial) zum Vorschein, darunter eine Platte mit dem Relief der Göttin Epona und eine mit einer Weiheinschrift an Jupiter und Juno.
In Wagenburg entdeckte man 1888 ein frühmittelalterliches Grab, das neben Knochenresten einen Sax enthielt.
Ein im Gelände sichtbarer Graben im Areal „Aathalrain“ wird als letzter Rest einer mittelalterlichen Burganlage angesehen, zu der jedoch keine historischen Quellen vorliegen.









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