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Pfungen





Ein in der 2. Hälfte des 19. Jh. entdecktes jungsteinzeitliches Steinbeil ist der bis lang älteste Fund aus dem Gemeindegebiet von Pfungen.
Aus der nachfolgenden Bronzezeit stammt ein heute im Schweizerischen Landesmuseum Zürich aufbewahrtes Bronzebeil; der genaue Fundort dieses in der 1. Hälfte des 19. Jh. entdeckten Fundstückes ist leider nicht bekannt. Auf dem Multberg oberhalb des Dorfes kamen 1953 bei archäologischen Untersuchungen im Bereich der dortigen Burganlage Scherben der Spätbronzezeit zum Vorschein.
Münzen legen eine Begehung oder Besiedlung des Gemeindegebiets in römischer Zeit nahe. Die nächstgelegenen bislang bekannten römischen Fundstellen sind die Gutshöfe von Neftenbach und Freienstein.
Bei Ausgrabungen in der heutigen reformierten Kirche im Jahre 1964 konnten mehrere Vorgängerbauten freigelegt werden, von denen der älteste frühmittelalterlich datiert.
Laut einer Urkunde aus dem 10 Jh. soll der Reichenauer Abt Witigowo in Pfungen ein Kloster gegründet haben. Die legendenhafte Klostergründung im 7. Jh. durch den irischen Missionar Pirmin ist erst zu Anfang des 16.Jh. überliefert, ein „Pirminsbrunnen“ wird erstmals 1642 genannt.
Auf Spornen an der Südseite des Rumstales an der Grenze zu Obermettmenstetten sind mehrere Burgstellen lokalisiert, die zumindest teilweise ins Mittelalter datieren. Für den Bau der Bahnlinie wurde 1875 eine erstmals 1322 genannte Burg der Freiherren von Wart abgerissen. Die 1953 untersuchte Burgstelle auf dem Multberg wird ebenfalls mit den Freiherren von Wart in Verbindung gebracht.








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