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Kleinandelfingen





Kleinandelfingen bildet zusammen mit den Dörfern Alten und Oerlingen den Brückenkopf am rechten Ufer der Thur gegenüber Andelfingen.
Das jungsteinzeitliche Steinbeil vom „Andelfinger Feld“ ist der bislang älteste Hinweis einer Besiedlung dieses Siedlungsraumes.
Im Gebiet des Schiterberges fand man 1937 eine spätbronzezeitliche Urnenbestattung. Das Grab enthielt neben der Urne vier weitere Tongefässe sowie Leichenbrandreste.
In römischer Zeit stand in Oerlingen, Flur „Bergli“ ein römischer Gutshof, von dem 1925 die Überreste eines Kellers ausgegraben wurden.
Im gleichen Areal „Bergli“ befand sich ein Frühmittelalter-Friedhof. Bis heute sind 53 Bestattungen gefunden worden, die anhand der Funde ins 7. und 8. Jh. datieren.
Im Jahre 1304 wird das Geschlecht von Schiterberg erstmals urkundlich erwähnt. Der Burghügel wurde im 19. Jh. vollständig abgetragen. Eine weitere, heute ebenfalls nicht mehr erhaltene Burg stand im Areal „Wäspersbüel“. Diese Anlage wird 1238 erstmals genannt.
Im Zusammenhang mit Baggerarbeiten im Thurbett kamen Ende der 90er Jahre des 20. Jh. im Bereich der heutigen Brücke und weiter flussabwärts Pfähle einer älteren Thurbrücke zum Vorschein, die dendrochronologisch ins 14. und 15. Jh. datiert werden. Eine Thurbrücke wurde 1324 erstmals schriftlich erwähnt.





1.

Kleinandelfingen-Boden, Buck. Gefässbeigaben aus einem früheisenzeitlichen Grab (um 700 v.Chr.)

2.

Kleinandelfingen-Boden, Buck. Bei der Freilegung im Labor stellte man fest, dass ein Teil der Gefässe ein weiteres Schälchen enthält. Es war im unteren Drittel der Erdfüllung eingebettet, lag aber nicht auf dem Boden des grossen Gefässes. Es handelt sich dabei um Schöpfgeräte, die bei der Bestattung auf den Topfinhalt gelegt worden waren. Durch Analyse der Erdfüllung wird man versuchen herauszufinden, was im Topf drin war.



Dokumente zum herunterladen

Kleinandelfingen. Boden, Buck. 2007.006 - 15.10.07 PDF 12.29 Kb

Früheisenzeitliche Gräber am Rand der Weinlandautobahn.





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