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Greifensee





Überreste jungsteinzeitlicher Seeufersiedlungen kennt man aus den Arealen „Furen“ (Horgener Kultur), „Storen“ (Schichten der Pfyner, Horgener und Schnurkeramik-Kultur (ca. 3900-2600 v. Chr.) und „Wildsberg“. Im Siedlungsbereich „Storen“ kamen 1934 zwei Kupferdolche aus dem 4. Jt. v. Chr. zum Vorschein, wertvolle Zeugnisse frühester Metallverarbeitung.
Die in der Region wohl am besten erforschte Seeufersiedlung befindet sich im Bereich „Böschen“. Hier konnten bei den seit 1982 stattfindenden Tauchgrabungen insgesamt 15 in Blockbautechnik errichtete Häuser untersucht werden. Die reichen Funde datieren das Dorf in die Spätbronzezeit; die dendrochronologischen Untersuchungen ergaben ein Baudatum um 1047/46 v. Chr. Das Dorf scheint nach relativ kurzer Siedlungsdauer durch einen Brand zerstört worden zu sein.
Das mittelalterliche Städtchen wurde vermutlich von Ulrich von Rapperswil zu Greifensee im 1. Viertel des 13. Jh. gegründet. Die ältesten Urkunden datieren in die 2. Hälfte des 13. Jh. Beim 1261 erstmals genannten Schloss Greifensee handelte es sich ursprünglich um eine Wasserburg. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut. In der Schlussphase des Alten Zürichkrieges stand das Städtchen im Mittelpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen, es wurde 1444 durch die Eidgenossen belagert und stark beschädigt.








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