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Fällanden





Fällanden gehört zu den Gemeinden mit der bedeutendsten prähistorischen Hinterlassenschaften im Kanton Zürich.
Die ältesten menschlichen Spuren fanden sich im Areal „Seefeld“, wo die Überreste eines Lagerplatzes einer Wildbeutergemeinschaft aus der späten Mittelsteinzeit (um 6500 v. Chr.) gefunden wurden. Die archäobotanischen Untersuchungen belegen, dass die Menschen dieser Zeit hier bereits Getreide anbauten, obwohl sie noch als Nomaden lebten.
Jungsteinzeitliche Fundstellen kennt man aus der Flur „Riedspitz“. Eine Bestandesaufnahme im Jahre 1989 erbrachte eine Schicht der Horgener Kultur (3300-3000 v. Chr.) sowie an anderer Stelle eine solche der Schnurkeramik-Kultur (2800-2600 v. Chr.).
Besonders bedeutend sind die bronze- und eisenzeitlichen Gräber und Siedlungsreste im Gebiet „Fröschbach“ und "Wigarten". Im 19. Jh. kam beim Torfstechen ein in Italien gefertigter Bronzeeimer zum Vorschein, der in die späte Latènezeit (1. Jh. v. Chr.) datiert wird. Vermutlich handelt es sich um die Überreste eines Grabes.
Um 1840 fand man oberhalb der Strasse nach Maur einen römischen Münzschatz aus der 2. Hälfte des 3. Jh. n. Chr.
Östlich der Dorfkirche wurde vor wenigen Jahren ein frühmittelalterliches Grubenhaus aus dem 7./8. Jh. freigelegt. Wohl in die gleiche Zeitperiode datiert das Steinplattengrab vom „Zweiere“.
Von der im Areal „Bürgli“ vermuteten Burg „Liebenstein“ sind keine Baureste erhalten, hingegen ein gut erhaltener Halsgraben.





1.

Eisenzeitlicher Bronzeeimer aus einem Moor bei Fällanden






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