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Elgg





Das Gebiet des Städtchens Elgg und seine Umgebung sind besonders reich an archäologischen Fundstellen und wurden nach heutigen Erkenntnissen seit der Mittelbronzezeit besiedelt. Ausgrabungen im Zusammenhang mit Bauvorhaben erbrachten seit Mitte der 1990er Jahre zahlreiche Befunde und Funde der Spätbronzezeit und der späten Eisenzeit, darunter auch mehrere Gräber.
Aus römischer Zeit liegen ebenfalls zahlreiche Überreste vor. Schon 1833 entdeckte man bei Strassenbauarbeiten Teile eines Mosaikbodens mit geometrischen Mustern. Bei Grabungen im Bereich der Kirche entdeckte man 1962 verschiedene Mauerzüge, die auf ein grösseres Gebäude scliessen lassen.
Ausgrabungen in den Jahren 1934 und 1985 im Areal „Ettenbühl“ erbrachten insgesamt 202 zum Teil reich ausgestattete frühmittelalterliche Gräber, von denen die ältesten um 530/550
n. Chr., die jüngsten ans Ende des 7. Jh. datieren.
Elgg erhielt 1379 das Stadtrecht. Die heutige Anlage lässt trotz verheerender Brände das mittelalterliche Siedlungsbild noch klar erkennen. Die Kirche von Elgg wird urkundlich erstmals in der 2. Hälfte des 9. Jh. erwähnt. Der spätgotische Bau entstand zwischen 1508 und 1518. Das Schloss im Areal „Schlossbuck“ geht auf eine Anlage aus dem 13. Jh. zurück. Beim Bau einer Gasleitung im Schneitertal wurde eine kleine Siedlung aus dem 13. bis 15. Jh. entdeckt (u.a. Holzhäuser, Esse einer Schmiedewerkstatt).
Im „Schneitberg“ wurde ab dem späten 18. bis ins frühe 20. Jh. „Molasse“-Kohle abgebaut.








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